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Amtliche Entwarnung nach Erpressung von Supermärkten

Nach der Festnahme des Supermarkt-Erpressers haben die Behörden nun offiziell Entwarnung gegeben. Verbraucher müssen demnach nicht mehr befürchten, dass Lebensmittel vergiftet sind.

Die Behörden haben am Montag nach der Festnahme des Supermarkt-Erpressers offiziell Entwarnung gegeben. Die Verbraucher müssen demnach nicht mehr befürchten, dass Ware vergiftet sein könnte.

In Abstimmung mit der Polizei gaben die Ministerien für Verbraucherschutz am Montag weitgehend Entwarnung. „Nach allem, was wir derzeit wissen, sind nach menschlichem Ermessen keine vom Erpresser vergifteten Lebensmittel im Umlauf“, sagte der Baden-Württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Allein auf Basis der Angaben des 53 Jahre alten mutmaßlichen Täters kann ein Restrisiko aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Der Erpresser hatte gestanden, in Baden-Württemberg Babynahrung vergiftet zu haben.

KATWARN SONDERFALL

Land Rheinland-Pfalz meldet : Information Sonderfall. Gültig ab 28.09.2017 , 14:39

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Warnung vor vergifteten Nahrungsmitteln – Fahndung nach mutmaßlichem Erpresser

Im Zusammenhang mit einer bundesweiten Erpressung verschiedener Konzerne hat ein unbekannter Täter gedroht, bei Nichterfüllung seiner Forderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind.

Die Behörden nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis gefunden werden konnten.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es künftig zu einer Manipulation kommt, werden Verbraucher aufgefordert, auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören.
Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation an Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien.