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Info Katwarn

Wenn am kommenden Montag, 04. Dezember, um kurz nach 11.00 Uhr bei Katwarn-Nutzern der Alarm schrillt, besteht kein Grund zur Sorge – es wird sich um einen Probealarm handeln. Als erstes Bundesland führt Rheinland-Pfalz einen landesweiten Probealarm mit dem Katastrophenwarnsystem Katwarn durch, ausgelöst durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.

Der bundesweit einheitliche Warndienst Katwarn soll bei Katastrophen- und Notfällen wie Unwettern, Bränden, Chemieunfällen, Bombenfunden oder Terrorlagen die Nutzer warnen und Verhaltensempfehlungen geben – per SMS, E-Mail oder Pushmeldung via Smartphone-App. Die Anmeldung und Nutzung des Warnsystems ist kostenlos. Eingespeist werden die Nachrichten von den verantwortlichen Feuerwehrleitstellen, Landeslagezentren oder dem Deutschen Wetterdienst.

Freitag der 13.

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag

Feuerwehr Birkenheide appelliert an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet – Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmä-ßig überprüfen.

Birkenheide, 12. Oktober 2017 – Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bun-desweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer in Birkenheide, Rheinland-Pfalz darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswoh-nungen wie für vermietete Immobilien. Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindes-tens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiati-ve „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)

Rauchmelder retten Leben „Aus der Praxis wissen wir, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht infor-miert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verant-wortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewoh-nen“, erklärt das Internet Team von der Feuerwehr Birkenheide und ergänzt: „Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und ret-ten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.“

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batterie-warntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ abrufbar. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhin-dern Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr. Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer oder verdreckt ist. Dabei ist es ganz einfach, Alarmtöne von Warntönen oder gar einem Wecker oder einer Tiefkühl-truhe zu unterscheiden“, meint das Internet Team und empfiehlt Verbrauchern, die auf der Website hinterlegten Beispieltöne anzuhören. So können sie sicher feststellen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht wer-den muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt.

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-pruefen

Den Rauchmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könn-te Ihr Glückstag sein“. Im kommenden Jahr findet der Rauchmeldertag am 13. April und 13. Juli statt.

KATWARN SONDERFALL

Land Rheinland-Pfalz meldet : Information Sonderfall. Gültig ab 28.09.2017 , 14:39

Details

Warnung vor vergifteten Nahrungsmitteln – Fahndung nach mutmaßlichem Erpresser

Im Zusammenhang mit einer bundesweiten Erpressung verschiedener Konzerne hat ein unbekannter Täter gedroht, bei Nichterfüllung seiner Forderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind.

Die Behörden nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis gefunden werden konnten.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es künftig zu einer Manipulation kommt, werden Verbraucher aufgefordert, auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören.
Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation an Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien.