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Feuerwehr nicht zuständig bei Insekten

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Maxdorf sind nicht zuständig für die Entfernung von Wespen, Bienen oder anderen Insekten.
Auch wenn das früher häufig so gehandhabt wurde, besteht keine Zuständigkeit der Feuerwehr für solche Einsätze. Lediglich bei „Gefahr im Verzug“, beispielsweise, wenn ein Nest in einer Schule oder einem Kindergarten gefunden wird und zu befürchten ist, dass Menschen massiv gestochen werden, kann ausnahmsweise die Feuerwehr aktiv werden.
Bitte wenden Sie sich in allen anderen Fällen an eine Fachfirma (professionellen Schädlingsbekämpfer) oder einen ortsansässigen Imker.

Wir bitten um Verständnis.

Strahlrohre bei der Feuerwehr

Bei der Feuerwehr werden sogenannte Strahlrohre für die Wasserabgabe benutzt, die Strahlrohre sind nach der DIN genormt. Bei der Feuerwehr Birkenheide werden folgende Strahlrohre für die jeweiligen Einsatzbereiche eingesetzt.

Das B-Rohr ist das größte Strahlrohr was von einem Feuerwehrtrupp (2 Personen) geführt werden kann. Es hat einen Wasserdurchfluss von 400 Liter in der Minute bei einem Druck von 8 bar, entfernt man das sogenannte Mundstück kommt man auf eine Literleistung von 800 Liter die Minute. Das Strahlrohr hat einen Sprühstrahl oder einen Vollstrahl.

Bei dem C-Rohr ist ein Strahlrohr mittlerer Größe was ebenfalls von einem Feuerwehrtrupp (2 Personen) geführt wird. Es hat einen Wasserdurchfluss von 200 Liter in der Minute bei einem Druck von 8 bar, entfernt man das sogenannte Mundstück kommt man auf eine Literleistung von 400 Liter die Minute. Das Strahlrohr hat einen Sprühstrahl oder einen Vollstrahl.

Das Hohlstrahlrohr ist erst seit einigen Jahren bei der Feuerwehr vertreten und löst immer mehr die Technik der C und B-Rohre ab. Im Gegensatz zu den Strahlrohren B und C kann man bei einem Hohlstrahlrohr die Wasserdurchflussmenge in festgelegten Stufen einstellen. Hier ist es auch möglich das Sprühbild Stufenlos von einem Vollstrahl über einen Sprühstrahl hin zu einem Sprühstrahl mit Mannschutz zu Verstellen. Der Begriff Hohlstrahl kommt zustande da das Sprühbild in der Mitte Hohl ist. Bei der Feuerwehr Birkenheide kommen 2 Typen Hohlstrahlrohe zum Einsatz zum einen mit einer Durchflussmennge von 60-150-235 Liter die Minute bei 6 bar Druck und Holstrahlrohre mit 40-80-130 die Minute bei 6 bar Druck. Der Einsatzbereich dieser Hohlstrahlrohre ist fast Grenzenlos ob mit Wasser, Netzmittel oder sogar im Schaumeinsatz

Für den Bereich der Wald und Flächenbrände haben wir D – Hohlstrahlrohre mit einer Durchflussmenge von 50 Liter die Minute bei 6 bar Druck.

Die Motorkettensäge

Bei der Feuerwehr Birkenheide werden mehrere Motorkettensägen vorgehalten, auf dem LF 8/6 (Löschgruppenfahrzeug) eine Stihl MS-460, auf dem TLF 3000 (Tanklöschfahrzeug) eine Stihl MS-024-AV und im Gerätehaus liegt noch eine Stihl MS-066.

Eine Motorkettensäge ist wie der Name schon sagt eine von einem Verbrennungsmotor angetrieben Kettensäge. Bei jeder Motorkettensäge liegt auch noch die dazugehörige Schutzausrüstung wie die Schnittschutzlatzhose vom Typ C und ein Waldarbeiterschutzhelm. Ebenso gehört auch ein Doppelkanister mit geeigneten Betriebsmittel und ein Werkzeugsatz dazu.

Die Feuerwehr hält die Motorkettensägen vor um sogenannte Gefahrenbäume zu Beseitigen. Gefahrenbäume sind Bäume von denen eine Gefahr für Menschen und Sachgüter ausgeht.

Um eine Motorsäge Bedienen zu dürfen muss die Einsatzkraft einen Fachlehrgang auf Kreisebene absolvieren.

Arbeitsdienst im Gerätehaus

Am heutigen Samstag den 19.05.2018 trafen sich einige Kollegen für einen gemeinsamen Arbeitsdienst im Gerätehaus. Nach der Modernisierung der Beleuchtung im Gerätehaus, wurde heute die Außenbeleuchtung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Mehrere 1000 Watt Halogenstrahler wurden gegen moderne Led Strahler ausgewechselt. Ebenso wurde die Beleuchtung und Elektrik am Grillplatz überarbeitet. Nach dem die Arbeiten abgeschlossen waren wurde das Wetter genutzt und gemeinsam gegrillt und zu Mittag gegessen.

Der Einsatzleitwagen

Der Einsatzleitwagen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Maxdorf stationiert bei der Feuerwehr Birkenheide, wurde im Jahr 2013 durch eine Fachfirma komplett neu Aufgebaut und in Birkenheide stationiert, vorher stand das Fahrzeug bei der Feuerwehr Maxdorf.

Neben der Umstellung auf den Digitalfunk, des Umbaues des Geräteraumes und vom Arbeitsraum wurden auch die Arbeitsplätze mit Computertechnik ausgestattet. Das Fahrzeug gliedert sich in 3 Räume, wir haben vorne die Sitzplätze für den Maschinisten (Fahrer) und den Gruppenführer. Daran angrenzend folgt der Arbeitsraum mit einem Computer Arbeitsplatz für den Funker mit 3 Digitalen Funkkreisen sowie 2 Analogen Funkkreisen, sowie einen weiteren Computer Arbeitsplatz für einen Führungsassistenten. Der letzte Raum bildet den Geräteraum, hier wird weitere Technik und Beladung für den Betrieb des Fahrzeuges gelagert.


Hier Sitz der Maschinist und der Gruppenführer des Fahrzeuges


Das Bild zeigt den Arbeitsraum mit den 2 Computer Arbeitsplätzen


Der Geräteraum im Heck des Fahrzeuges mit seiner Beladung

Zur Ausstattung zählen: mehrere Tragbare Digitalfunkgeräte, eine Telefonanlage mit Fax und Tragbaren Telefonen, ein Drucker mit Scan und Kopierfunktion mit dem Format A4, einen A3 Drucker, ein Stromerzeuger, diverse Schreibutensilien, ein Faltpavillon mit Sitzgelegenheit und noch einiges mehr.

Beide Computer Arbeitsplätze sind mit der Einsatzführungssoftware Fireboard sowie mit Zahlreichen Datenbanken und Bibliotheken ausgestattet. Für die Suche im Internet und der Kommunikation mit der Einsatzzentrale in Maxdorf ist das Fahrzeug auch mit einem Internet Router ausgestattet.

Die neue Rettungsleitstelle 112

Umfassendes Aufgabenfeld in der #Chemiestadt rund um die Uhr! #ILtS geht online!

Nach dem Spatenstich am 05. April 2016 wird eine der insgesamt acht in Rheinland-Pfalz geplanten #Leitstellen Ende kommender Woche auf dem Gelände der Ludwigshafener Hauptfeuerwache am Kaiserwörthdamm ihren Betrieb aufnehmen.

Die Integrierte Leitstelle in Ludwigshafen (ILtS) koordiniert in Zukunft die #Feuerwehr-, #Rettungs- und #Katastrophenschutzeinsätze für die gesamte Vorderpfalz, in der rund 600.000 Menschen auf etwa 1.200 Quadratkilometern leben.

#Erstalamierung und #Einsatzkoordination in der Region #Vorderpfalz mit ihren knapp 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gehen dann von der Leitstelle in Ludwigshafen aus.

(Foto/Quelle: BKS Portal, Ludwigshafen.de, pfalz-express.de)