IN EIGENER SACHE

Am 25.Mai 2018 tritt die DSGVO (DatenSchutzGrundVerOrdnung) in Kraft.

Leider müssen wir unsere Berichterstattung, in Bezug auf Einsatzstellenbilder, ebenfalls massiv anpassen, um mit dem neuen Gesetz nicht zu kollidieren.

Was bedeutet das?
Die Freiwillige Feuerwehr Birkenheide wird bei ihren Berichten komplett auf Fotos verzichten (müssen), auf denen Personen erkennbar sind. Da bereits das Anfertigen solcher Bilder nicht mehr legal ist, nützt auch das Unkenntlich machen der Personen vor der Veröffentlichung nichts. Zukünftige Bilder werden sich also auf den Einsatzinhalt beschränken, ohne dort eine Privatsphäre oder Persönlichkeitsrechte zu verletzen.

Warum das alles?
Die DSGVO erklärt, dass bei digitaler Fotografie immer auch Datum, Uhrzeit und meistens auch der Ort des Bildes mitgespeichert werden. Zusammen mit der Person im Bild könnte also ein Bewegungsprofil erstellt werden. Es werden also personenbezogene Daten gespeichert. Das lässt sich bei digitaler Fotografie nicht verhindern. Aus diesem Grund muss eine schriftliche Einverständniserklärung der abgelichteten Personen vorliegen. Für unsere Mannschaft machbar, unmöglich aber bei Personen, die an Einsatzstellen zufällig mit im Bild sind.

Wie geht’s weiter?
Wir werden uns strikt an die Vorgaben halten. Auch wenn das leider auf Kosten der Attraktivität der gezeigten Informationen geht. Es wird eine Zeit lang dauern, bis Gerichte die ersten Urteile gefällt haben und dadurch ggf. die Auslegung der Verordnung stellenweise gelockert wird. Erst dann können wir vielleicht wieder dahin zurückkehren, wo wir uns im Augenblick befinden.